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Harald Clark
 Oct 10, 2018
Daily world news in slow German, with full text in show description, great for learning, no ridiculous adverts or sponsors.

Description

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Episode Date
19.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
06:25
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Bundesstaaten klagen gegen Trumps Notstandserklärung Im Streit um die Ausrufung des nationalen Notstands durch US-Präsident Donald Trump haben 16 Bundesstaaten Klage eingereicht. Trumps Vorgehen sei ein Verstoß gegen die US-Verfassung, heißt es darin. Konkret werden zwei Bestimmungen genannt, die das Gesetzgebungsverfahren und die Rolle des Kongresses bei der Verwendung öffentlicher Gelder betreffen. Trump hatte am Freitag den Notstand erklärt, um Finanzmittel für den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko beschaffen zu können, die ihm der Kongress verweigert hatte. Trump hatte selbst mit einem Gerichtsstreit gerechnet. Trump warnt Militär in Venezuela US-Präsident Donald Trump hat der Armee Venezuelas mit schweren Konsequenzen gedroht, wenn sie den amtierenden Staatschef Nicolás Maduro weiter unterstützt. Die Soldaten würden alles verlieren, sagte Trump. Die USA wollten einen friedlichen Machtwechsel, aber alle Optionen seien offen. Die US-Regierung unterstützt den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó im Machtkampf mit Maduro. Venezuela leidet seit langem unter einer schweren Versorgungskrise. Derzeit stehen Lkw mit Hilfsgütern an der Grenze bereit. Maduro hält die humanitäre Hilfe aber für einen Vorwand für eine Militärintervention und lässt sie nicht passieren. Bolsonaro feuert Minister nach Betrugsvorwürfen Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro hat seinen Vertrauten Gustavo Bebianno als Minister im Präsidentenpalast entlassen. Als Gründe für den Rauswurf nannte der Präsident "unterschiedliche Ansichten zu wichtigen Themen" sowie "Missverständnisse". Bebianno war früher Chef von Bolsonaros ultrarechter Partei PSL und einer der Hauptverantwortlichen für den Wahlkampf. Nach dem Amtsantritt Bolsonaros wurden Vorwürfe laut, die PSL habe Scheinkandidaten aufgestellt, um staatliche Wahlkampfhilfe zu veruntreuen. Zum Nachfolger Bebiannos wurde der Ex-General Floriano Peixoto ernannt. Fünf-Sterne-Basis lehnt Prozess gegen Salvini ab Die Mitglieder der Fünf-Sterne-Bewegung wollen nicht, dass Italiens Innenminister Matteo Salvini vor Gericht gestellt wird. Salvini ist Chef der Koalitionspartei Lega. Ihm wird Freiheitsberaubung vorgeworfen, weil er im vergangenen Jahr 177 Flüchtlingen tagelang verboten hatte, an Land zu gehen. Der Prozess kann nur stattfinden, wenn die Fünf-Sterne-Bewegung der Aufhebung von Salvinis Immunität zustimmt. Bei einer Onlineabstimmung sprachen sich 59 Prozent der Mitglieder dagegen aus. In der Opposition hatten die Sterne die Immunität von Politikern stets scharf kritisiert. Erneut Afghanen aus Deutschland nach Kabul abgeschoben In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein weiterer Abschiebeflug mit 38 Afghanen aus Deutschland eingetroffen. Es war die 21. Sammelabschiebung seit dem ersten Flug im Dezember 2016. Bei den bisherigen 20 Abschiebungen hatten Bund und Länder 474 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Die Abschiebungen sind umstritten, weil die Sicherheitslage in Afghanistan weiter angespannt ist. Der Krieg gegen die radikalislamischen Taliban und die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) fordert täglich zivile Opfer. Über 200 Jahre Haft für Regimekritiker in Nicaragua Ein nicaraguanisches Gericht hat einen Anführer der Bauern zu 216 Jahren Gefängnis verurteilt. Das Gericht befand den Oppositionellen des Terrorismus, des Mordes und der organisierten Kriminalität für schuldig. Er soll gemeinsam mit zwei Mitangeklagten an einem Anschlag beteiligt gewesen sein, bei dem fünf Menschen getötet wurden. Die beiden Mitangeklagten erhielten Haftstrafen von 210 und 159 Jahren. Der Bauernführer war an den gescheiterten Friedensgesprächen zwischen dem autoritär regierenden Präsidenten Daniel Ortega und der Opposition beteiligt, die im vergangenen Jahr stattfanden.
Feb 19, 2019
18.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
09:36
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Handelsministerium legt Bericht zu Autozöllen vor Das US-Handelsministerium hat seinen Prüfbericht über die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch Auto-Importe an US-Präsident Donald Trump überreicht. Eine Ministeriumssprecherin sagte, Details des Berichts würden nicht veröffentlicht. Trump hat nun 90 Tage Zeit, um auf dieser Basis zu entscheiden, ob er Zölle von bis zu 25 Prozent auf Auto-Einfuhren verhängt. Die US-Autobranche erklärte, solche Zölle dürften die Autopreise um Tausende Dollar nach oben treiben und Hunderttausende Stellen in den USA kosten. Die EU droht für den Fall von Strafzöllen mit Gegenmaßnahmen. Maas: Rücknahme von IS-Kämpfern schwer realisierbar Die Bundesregierung hat skeptisch auf die Forderung von US-Präsident Donald Trump reagiert, ausländischen Kämpfern der IS-Terrormiliz in ihrer Heimat den Prozess zu machen. Bundesaußenminister Heiko Maas hält die Rücknahme der Milizionäre für schwer realisierbar. Er sieht schon bei der Überprüfung der Staatsangehörigkeit und der Beschaffung von Informationen für die Einleitung von Ermittlungsverfahren Probleme. Eine Rückkehr sei nur möglich, wenn sichergestellt sei, dass deutsche IS-Kämpfer hier sofort vor Gericht und in Untersuchungshaft kommen, sagte Maas in der ARD. Venezolanische Regierung verweigert fünf Europaabgeordneten die Einreise Fünf Europaabgeordnete, die der Parlamentspräsident und selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó eingeladen hat, dürfen nicht in Venezuela einreisen. "Wir werden ausgewiesen", sagte der spanische EU-Parlamentarier Esteban González Pons am Flughafen der Hauptstadt Caracas. Die Pässe seien eingezogen worden. Das Außenministerium erklärte, die Abgeordneten der christdemokratischen Europäischen Volkspartei hätten das Land mit "konspirativen Zielen" besuchen wollen und sollten weitere "Provokationen" unterlassen. Das Parlament hatte Guaidó im Januar als Übergangspräsident anerkannt. Kriegsparteien im Jemen einig über Truppenabzug aus Hudaida Die jemenitische Regierung und Vertreter der schiitischen Huthi-Rebellen haben sich auf die erste Phase eines Truppenabzugs aus der Hafenstadt Hudaida und den Häfen Salif und Ras Isa verständigt. Es handele sich um einen bedeutenden Fortschritt, teilten die Vereinten Nationen mit. Der Zugang zum Hafen von Hudaida ist für die Versorgung der hungernden Bevölkerung des Bürgerkriegslandes von zentraler Bedeutung. Der Abzug der Kämpfer beider Konfliktparteien aus der Stadt ist ein Kernpunkt der im Dezember in Schweden vereinbarten Waffenruhe, deren Umsetzung bislang aber scheiterte. Bundeswehr in Mali versehentlich beschossen Die malische Armee hat offenbar versehentlich einen Bundeswehrkonvoi der UN-Schutzmission Minusma beschossen. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos waren die deutschen Soldaten ausgerückt, um ein Fahrzeug der an Minusma beteiligten belgischen Streitkräfte zu bergen. Dabei wurde der Konvoi angegriffen. Die Bundeswehr erwiderte das Feuer und verletzte einen malischen Soldaten. Deutsche oder belgische Soldaten kamen nicht zu Schaden. Es soll nun untersucht werden, wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte. Die Bundeswehr und die malische Armee arbeiten im Rahmen der UN-Schutzmission zusammen. Saudis schließen mit Pakistan Milliarden-Deals Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman hat in Pakistan Verträge über Investitionsvorhaben im Volumen von umgerechnet knapp 18 Milliarden Euro unterzeichnet. Nach einem Treffen mit Regierungschef Imran Kahn sagte der Kronprinz, das sei erst der Anfang einer engeren wirtschaftlichen Verbindung der beiden historischen Verbündeten. Größtes Einzelprojekt ist der Bau einer riesigen Raffinerie- und Petrochemie-Anlage in der Küstenstadt Gwadar. Der Kronprinz ist mit einer Entourage von 1000 Personen unterwegs. Nächste Ziele seiner Asienreise sind Indien und China. Israel kürzt Gelder für palästinensiche Autonomiebehörde Israel will umgerechnet 122 Millionen Euro einbehalten, die eigentlich an die palästinensische Autonomiebehörde weitergeleitet werden sollten. Nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts in Jerusalem hieß es, die Palästinenserführung habe 2018 Attentäter oder deren Hinterbliebene mit Zahlungen in dieser Höhe unterstützt. Israel sammelt für die Palästinenser bestimmte Steuern und Zölle ein und leitet sie in der Regel weiter. Die Palästinenser sehen in der aktuellen Blockade einen Bruch bestehender Vereinbarungen. Sie bestreiten außerdem, dass es sich bei allen Empfängern um Attentäter handelt.
Feb 18, 2019
16.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
05:01
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Wahl in Nigeria überraschend um eine Woche verschoben Die Präsidentschaftswahl in Nigeria ist von der Wahlkommission wenige Stunden vor der zunächst vorgesehenen Öffnung der Wahllokale um eine Woche auf den 23. Februar verschoben worden. Es sei nicht möglich, an diesem Samstag einen freien, fairen und glaubwürdigen Urnengang zu garantieren, sagte der Leiter der Wahlkommission nach einer nächtlichen Krisensitzung. Als Grund nannte er logistische Probleme. Zuvor hatte es gegen die Regierungspartei APC und die oppositionelle PDP Wahlbetrugsvorwürfe gegeben. Beide Parteien sollen versucht haben, massenweise Wahlbenachrichtigungen aufzukaufen. US-Demokraten kritisieren Trumps Notstandserklärung als Verfassungsbruch Nachdem US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand erklärt hat, um an Geld für sein Prestigeprojekt, die Grenzmauer zu Mexiko, zu kommen, gehen die Demokraten von einem Verfassungsbruch aus. Es handele sich um eine Notstandserklärung "ohne legitimen Grund", hieß es in Washington. Mehrere von Demokraten regierte US-Bundesstaaten kündigten Klage vor dem Obersten Gericht an. Durch die Notstandserklärung will Trump Geld aus anderen Töpfen - vor allem aus dem Budget des Verteidigungsministeriums - umwidmen und so acht Milliarden Dollar für den Bau von Grenzsicherungsanlagen zusammentragen. Paris und Rom nach diplomatischem Streit auf Versöhnungskurs Nach diplomatischen Verwerfungen zwischen Italien und Frankreich stehen die Zeichen auf Entspannung. Präsident Emmanuel Macron will seinen italienischen Amtskollegen Sergio Mattarella treffen. Die Einladung zu einem Staatsbesuch sei vom nach Rom zurückgekehrten Botschafter überbracht worden, teilte der Elyséepalast mit. Paris hatte den Botschafter vergangene Woche für Gespräche zurückbeordert - ein bislang beispielloser Vorgang unter EU-Mitgliedern. Vorausgegangen waren wiederholte Provokationen von führenden Vertretern der populistischen italienischen Regierung gegen Macrons Politik. IWF-Chefin und Scholz halten China intransparente Kreditvergabe vor Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, und der deutsche Finanzminister warnen vor einer massiven Verschuldung vieler Entwicklungsländer durch chinesische Kredite. Möglicherweise werde die nächste Finanzkrise genau dadurch ausgelöst, sagte Olaf Scholz auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Beide forderten Peking auf, dem "Pariser Klub" beizutreten, der Regeln für die Vergabe von Krediten und Umschuldungen vorsieht. Chinas Führung wird vorgeworfen, Entwicklungsländer durch Kredite für den Ausbau großer Infrastrukturprojekte in finanzielle Abhängigkeit zu bringen. Bayern besiegt Augsburg Die Auftaktbegegnung des 22. Spieltages der Fußballbundesliga hat Bayern München 3 zu 2 gegen den FC Augsburg gewonnen. Mit dem hart umkämpften Auswärtssieg haben die Bayern den Abstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund auf zwei Punkte verkürzt. Zumindest bis Montag, dann spielt Dortmund gegen den 1. FC Nürnberg.
Feb 16, 2019
15.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
05:22
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Kongress stimmt Haushaltsgesetz zu Der US-Kongress hat ein Haushaltsgesetz beschlossen, um einen erneut drohenden "Shutdown" von Teilen der US-Regierung abzuwenden. Beide Häuser des Kongresses stimmten dem Kompromiss zu. Das Weiße Haus hatte zuvor mitgeteilt, dass US-Präsident Donald Trump das Gesetz unterzeichnen werde. Allerdings werde Trump zugleich einen Nationalen Notstand ausrufen, um so die Finanzierung der von ihm geforderten Mauer an der Grenze zu Mexiko sicherzustellen. Mit der Notstandserklärung will Trump den Bau der Mauer finanzieren, auch ohne die entsprechenden Mittel vom Kongress bewilligt zu bekommen. Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz In München werden von diesem Freitag an mehr als 40 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zur 55. Sicherheitskonferenz erwartet. Das Treffen gilt als das bedeutendste internationale Forum für Politiker und Experten der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. An der bis Sonntag andauernden Konferenz werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Vizepräsident Mike Pence teilnehmen. Die größte Delegation kommt in diesem Jahr aus China und wird vom ranghohen Außenpolitiker Yang Jiechi angeführt. Fast jedes fünfte Kind wächst in Konfliktgebiet auf Nach Angaben der Kinderrechtsorganisation "Save the Children" wächst jedes fünfte Kind in einem Konfliktgebiet auf. Im Jahr 2017 seien weltweit rund 420 Millionen Kinder von Kriegen und Konflikten betroffen gewesen. Zu den für Kinder am gefährlichsten geltenden Ländern zählt "Save the Children" Afghanistan, den Jemen, Südsudan und die Zentralafrikanische Republik. Die Organisation setzt sich unter anderem für eine unabhängige Untersuchung von Völker- und Menschenrechtsverletzungen - vor allem gegen Kinder - ein. IWF fordert neuen Wohlstand für Europa Der Internationale Währungsfonds warnt vor der wirtschaftlichen Kluft zwischen den nördlichen und südlichen Staaten der Europäischen Union. IWF-Chefin Christine Lagarde erklärte auf der Münchner Europa-Konferenz, die Anpassung zwischen Nord und Süd sei seit 20 Jahren nicht vorangekommen. Konkret schlug Lagarde Strukturreformen vor: Arbeitsmärkte in Ländern wie Griechenland oder Italien müssten flexibler werden. Auch gesetzliche Rahmenbedingungen für Firmen müssten verbessert werden. Darüber hinaus sollten die Süd-Länder der EU mehr in Forschung und Entwicklung investieren. Chile bewirbt sich mit Argentinien, Uruguay und Paraguay für die WM 2030 Uruguay, Argentinien und Paraguay bekommen bei ihrer Gruppenkandidatur für die Fußball-WM 2030 Unterstützung von Chile. Das gab der chilenische Staatspräsident Sebastian Pinera bekannt. Die übrigen drei südamerikanischen Länder hatten gemeinsam die erste offizielle Bewerbung vorgelegt. Konkurrenz kommt aus Europa. Dort wollen sich Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien gemeinsam bewerben. Auch eine gemeinsame Kampagne von England, Nordirland, Schottland, Wales und Irland erscheint möglich. Politiker aus Spanien und Portugal haben angekündigt, sich mit Marokko bewerben zu wollen.
Feb 15, 2019
14.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:02
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Airbus stellt Produktion des weltgrößten Passagierjets ein Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus stellt die Produktion des A380 ein. Als Grund wurde das sinkende Interesse am größten Passagierflugzeug der Welt genannt. Nachdem die arabische Fluggesellschaft Emirates ihre Bestellung reduziert habe, gebe es keine Grundlage mehr für eine Fortsetzung der Produktion, teilte Airbus in Toulouse mit. Der A380 wird seit 2005 hergestellt. Die letzte Auslieferung sei für 2021 geplant, so der Konzern. Britisches Parlament berät über Brexit Das britische Unterhaus berät an diesem Donnerstag erneut über das weitere Vorgehen beim EU-Austritt. Das von Premierministerin May und der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen fand Mitte Januar im Parlament keine Mehrheit. Die Parlamentarier lehnen einen Brexit ohne Vertrag ab und drängen auf Nachverhandlungen mit Brüssel. EU-Ratspräsident Tusk appellierte an Großbritannien, neue Ideen zum geplanten Austritt vorzulegen. Das Vereinigte Königreich will die EU am 29. März verlassen. EU einigt sich auf Reform des Urheberrechts Bei der Reform des EU-Urheberrechts zeichnet sich eine Lösung ab. Vertreter des Europäischen Parlaments, der EU-Staaten und der Kommission einigten sich auf eine Neuregelung. Ziel ist es, Online-Plattformen wie Youtube anzuhalten, Künstler und Autoren für ihre Inhalte besser zu bezahlen. Internetunternehmen wie Google sollen verpflichtet werden, Inhalte zu entfernen, für die von den Urhebern keine Lizenz erteilt wurde. Ausgenommen werden sollen Firmen, die jünger als drei Jahre sind und deren Jahresumsatz weniger als zehn Millionen Euro beträgt. USA und China ringen um Lösung im Handelsstreit Kurz vor einem auslaufenden Ultimatum im Handelskonflikt haben die USA und China neue Gespräche aufgenommen. Chinas Vize-Premierminister Liu He begrüßte am Donnerstag den US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin in Peking. Zwei Tage soll über die Differenzen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften diskutiert werden. Gibt es zum Ende eines 90-tägigen "Waffenstillstands" am 1. März keine Einigung, drohen neue Strafzölle seitens der USA. Zuletzt deutete US-Präsident Donald Trump aber an, die Frist gegebenenfalls aufzuschieben, wenn eine Übereinkunft nahe sei. Trumps Ex-Wahlkampfchef hat Sonderermittler belogen Paul Manafort, der frühere Wahlkampfchef von US-Präsident Donald Trump, hat bei den Russland-Untersuchungen des FBI nach Überzeugung des Gerichts gelogen. Bundesrichterin Amy Berman Jackson sah es in Washington als erwiesen an, dass Manafort absichtlich mehrere Falschaussagen gegenüber dem FBI, dem Team von FBI-Sonderermittler Robert Mueller und vor der Jury gemacht habe. Das ging aus der Gerichtsentscheidung hervor. Damit hätte der 69-Jährige gegen eine Vereinbarung mit der Justiz verstoßen, die ihm Strafminderung in Aussicht gestellt hatte. Zahlreiche IS-Kämpfer ergeben sich in Syrien Bei Kämpfen um die letzten von der Terrormiliz "Islamischer Staat" gehaltenen Gebiete in Ostsyrien haben sich mehr als 200 Extremisten ergeben. Das teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien mit. Auch ein Sprecher der kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens, SDF, berichtete von der Aufgabe etlicher IS-Kämpfer im umkämpften Ort Baghus. Die noch verbliebenen Kämpfer seien größtenteils Iraker und andere Ausländer. In den noch vom IS gehaltenen Gebieten benutzten die Extremisten weiterhin Zivilisten als menschliche Schutzschilde. BVB verliert gegen Tottenham mit 0:3 in der Champions League Borussia Dortmund hat den Einzug in das Viertelfinale der Champions League fast schon verspielt. Nach zuletzt drei Spielen auf nationaler Bühne ohne Sieg unterlag der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga bei Tottenham Hotspur mit 0:3 und braucht damit im Achtelfinal-Rückspiel in drei Wochen fast schon ein kleines Fußball-Wunder. Real Madrid hat derweil weiter gute Chancen auf den vierten Titel in Serie. Der spanische Rekordmeister setzte sich im Achtelfinal-Hinspiel beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam mit 2:1 durch.
Feb 14, 2019
13.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
08:59
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Russland bietet sich als Mittler in Venezuela an Im Machtkampf in Venezuela hat sich Russland als Mittler zwischen Regierung und Opposition angeboten. Moskau unterhalte wichtige Beziehungen zu Caracas, sagte der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow der russischen Nachrichtenagentur Tass. Gleichzeitig mahnte die russische Regierung zur Zurückhaltung in dem Konflikt. Außenminister Sergej Lawrow habe seinen US-Kollegen Mike Pompeo in einem Telefonat vor "jeglicher Einmischung in die internen Angelegenheiten Venezuelas gewarnt, einschließlich der von Washington angedrohten Gewaltanwendung", teilte das Außenministerium in Moskau mit. Mazedonien offiziell in Nordmazedonien umbenannt Das kleine Balkanland Mazedonien hat sich offiziell in Nordmazedonien umbenannt. Die Umbenennung sei mit der Veröffentlichung einer entsprechenden Verfassungsänderung im Amtsblatt in Kraft getreten, teilte die Regierung in Skopje mit. Damit ist der jahrzehntelange Namensstreit mit Griechenland beigelegt. Einem Beitritt Nordmazedoniens zur NATO, der bislang von Athen blockiert worden war, steht nichts mehr im Wege. Griechenland hatte seit der Unabhängigkeit Mazedoniens 1991 darauf bestanden, dass der nördliche Nachbar seinen Namen ändert, weil eine Region im Norden Griechenlands ebenso heißt. EU einigt sich auf Regeln für Nord Stream 2 Der EU-interne Streit über neue Vorschriften für Pipelineprojekte wie Nord Stream 2 ist beigelegt. Nach Angaben der EU-Kommission konnten sich Unterhändler aus EU-Ländern mit dem Europaparlament auf einen Kompromiss einigen. Deutschland wollte strengere Auflagen für die Betreiber verhindern, konnte sich mit dieser Linie aber nicht durchsetzen. Der Betreiber der neuen Gasleitung von Russland nach Deutschland muss sich dennoch auf zusätzliche Auflagen gefasst machen. Das Vorhaben des russischen Staatskonzerns Gazprom wird damit wohl nicht ausgebremst. Australien will umstrittenes Flüchtlingslager wiedereröffnen Australiens Premierminister Scott Morrison hat nach einer Abstimmungsniederlage angekündigt, ein umstrittenes Flüchtlingslager auf der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean wiederzueröffnen. Die Haftanstalt, die in der Vergangenheit unter anderem Schauplatz von Todesfällen und Aufständen war, war erst im Oktober geschlossen worden. Morrison begründete die Entscheidung mit der Sorge, dass mehr Flüchtlinge nach Australien kommen könnten. Am Dienstag hatte das Parlament ein Gesetz gebilligt, das Asylsuchenden auf abgelegenen Inseln das Recht gibt, für Behandlungen nach Australien gebracht zu werden. Kritik nach Angriff auf BBC-Journalisten bei Trump-Auftritt Nach einem Übergriff gegen einen Kameramann des britischen Fernsehsenders BBC bei einem Wahlkampfauftritt von US-Präsident Donald Trump wächst die Sorge um die Sicherheit von Journalisten in den USA. Bei der Veranstaltung im texanischen El Paso am Montag hatte ein Trump-Anhänger den Kameramann Ron Skeans heftig geschubst und beschimpft. Die BBC rief die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, dazu auf, die Sicherheitsvorkehrungen für Journalisten bei Auftritten des Präsidenten zu überprüfen. Trump steht wegen seiner aggressiven Rhetorik gegen die Presse immer wieder in der Kritik. Drogenboss "El Chapo" in allen Punkten schuldig gesprochen Im Prozess gegen den mexikanischen Drogenboss Joaquín Guzmán hat die Jury den Angeklagten in allen Punkten schuldig gesprochen. Guzmán, der unter dem Namen "El Chapo" bekannt ist, muss nun eine lebenslange Haftstrafe wegen Drogenschmuggels, Waffenhandels und Geldwäsche antreten. Seine Verteidiger kündigten Berufung gegen das Urteil des New Yorker Gerichts an. "El Chapo" wurde vor zwei Jahren von Mexiko an die USA ausgeliefert. Er gilt als Anführer des mexikanischen Sinaloa-Kartells, das tonnenweise Drogen in die USA schmuggelte. Tuchel und PSG vor Viertelfinale in Champions League Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain unter Trainer Thomas Tuchel hat das Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United mit 2 zu 0 für sich entschieden. Presnel Kimpembe und Kylian Mbappé erzielten die Treffer für das Star-Ensemble aus der französischen Hauptstadt, das ohne die beiden verletzten Ausnahmestürmer Neymar und Edinson Cavani auskommen musste. Im anderen Achtelfinal-Hinspiel gewann der AS Rom gegen den FC Porto knapp mit 2 zu 1.
Feb 13, 2019
12.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:58
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Offenbar Grundsatzeinigung im US-Haushaltsstreit erzielt Im wochenlangen Haushaltsstreit in den USA zeichnet sich ein Kompromiss ab. Wie mehrere US-Medien unter Berufung auf die führenden Unterhändler von Demokraten und Republikanern im Kongress berichten, konnten beide Seiten eine "grundsätzliche Einigung" erzielen. An Details werde aber noch gearbeitet. Hintergrund ist ein erbitterter Streit über die Finanzierung einer Grenzmauer zu Mexiko. Der Konflikt hatte im Dezember und Januar zu einem fünfwöchigen Stillstand von Teilen der US-Regierung geführt. Sollte bis zum 15. Februar kein Kompromiss gefunden werden, droht erneut ein sogenannter Shutdown. Netanjahu warnt den Iran vor Angriffen auf Israel Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Iran am 40. Jahrestag der Islamischen Revolution eindringlich vor Angriffen auf sein Land gewarnt. Er nehme die Drohungen des Erzfeindes zur Kenntnis, lasse sich aber nicht einschüchtern, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. "Wenn dieses Regime den schrecklichen Fehler begeht, zu versuchen, Tel Aviv und Haifa zu zerstören, wird es keinen Erfolg haben", so der 69-Jährige. Zuvor hatte ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden gedroht, Teheran werde beide Städte "dem Erdboden gleichmachen", falls die USA den Iran angreifen sollten. Proteste in Haiti legen öffentliches Leben lahm In Haiti haben die anhaltenden Proteste gegen die Regierung von Präsident Jovenel Moise das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt. Schulen wurden geschlossen, der öffentliche Verkehr ist teilweise eingestellt. In der Hauptstadt Port-au-Prince und in anderen Städten kam es den fünften Tag in Folge zu Ausschreitungen. Lokale Medien meldeten mindestens fünf Tote. Die Demonstranten werfen der Regierung vor, Geld aus einem Hilfsfonds veruntreut zu haben, das für den Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben 2010 verwendet werden sollte. Bei dem Beben kamen Hunderttausende Menschen ums Leben. Macron verliert weiteren wichtigen Mitarbeiter Der Sonderberater und Chefstratege von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, Ismaël Emelien, will den Elysée-Palast bis Anfang April verlassen. Das sagte der 31-Jährige dem Magazin "Le Point". Als Grund nannte er ein Buchprojekt. Emeliens Name tauchte in der Vergangenheit auch immer wieder im Zusammenhang mit der "Benalla"-Affäre um Macrons ehemaligen Sicherheitsmitarbeiter Alexandre Benalla auf. Mit Emelien verliert Macron zum zweiten Mal in kurzer Zeit einen Vertrauten der ersten Stunde. Im Januar hatte sein Redenschreiber und Kommunikationsberater Sylvain Fort seinen Abschied verkündet. Spanien hält Gericht über die Katalanen Vor dem Obersten Gerichtshof in Madrid hat der Prozess gegen führende Vertreter der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung begonnen. Ihnen wird die versuchte Abspaltung ihrer Region von Spanien vorgeworfen. Der Gruppe um den früheren Vize-Regionalpräsidenten Oriol Junqueras drohen Haftstrafen von bis zu 25 Jahren. Dem ehemaligen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont hingegen bleibt nach seiner Flucht ins Exil ein Prozess erspart. Guaidó präsentiert Hilfslieferungen Trotz blockierter Grenzen sollen erste Hilfsgüter Venezuela erreicht haben. Die Opposition um den selbst ernannten Präsidenten Juan Guaidó präsentierte in einem Video Pakete mit Lebensmitteln. Die ersten 1,7 Millionen Portionen seien für schwangere Frauen und unterernährte Kinder bestimmt, sagte Guaidó. Wie er an die Lebensmittel kam, ist nicht bekannt. 100 Tonnen Hilfsgüter waren zuletzt an der kolumbianischen Grenze von Staatspräsident Maduro gestoppt worden. In Venezuela ist die Versorgungslage dramatisch, die Bevölkerung ist auf Güter aus dem Ausland angewiesen.
Feb 12, 2019
11.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
09:05
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als Audio-Datei.US-Verteidigungsminister zu Überraschungsbesuch in Afghanistan Der kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan ist zu einem Überraschungsbesuch in der afghanischen Hauptstadt Kabul eingetroffen. Geplant sind unter anderem Gespräche mit Staatschef Ashraf Ghani. Es ist die erste Auslandsreise von Shanahan, seit er Anfang des Jahres den zurückgetretenen US-Verteidigungsminister Jim Mattis ersetzt hat. Der Afghanistan-Besuch kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die USA Friedensgespräche mit den radikalislamischen Taliban vorantreiben. Die US-Regierung hofft, dass noch vor der Präsidentenwahl in Afghanistan im Juli ein Friedensabkommen mit den Taliban zustande kommt. May lehnt Corbyns Vorstoß zur Zollunion ab Im Brexit-Streit hat die britische Premierministerin Theresa May die Forderung von Oppositionsführer Jeremy Corbyn nach einer Zollunion mit der EU zurückgewiesen. In einem Brief an den Vorsitzenden der Labour-Partei schreibt May, ihr sei nicht klar, warum er eine solche Form der Handelsbeziehungen vorziehen würde. Corbyn hatte der Premierministerin insgesamt fünf Bedingungen für die Zustimmung seiner Partei zum Brexit-Abkommen gestellt. May hatte einen Verbleib in der Zollunion mit der EU wiederholt abgelehnt. Ohne Unterstützung der Labour-Partei droht ihr allerdings ein erneutes Scheitern im Parlament. Steinmeier besucht Südamerika Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bricht an diesem Montag zu einer sechstägigen Reise nach Kolumbien und Ecuador auf. Anlass ist der 250. Geburtstag des deutschen Gelehrten Alexander von Humboldt und dessen Lateinamerika-Reise vor 220 Jahren. Wichtiges Thema des Besuchs ist auch die gegenwärtige schwere Krise in Venezuela. Der Bundespräsident wird dazu in Bogota Gespräche mit Kolumbiens Staatschef Duque Marquez führen und eine Anlaufstelle für venezolanische Flüchtlinge besuchen. Anschließend fliegt er in Ecuadors Hauptstadt Quito, wo er mit Staatschef Lenin Moreno ebenfalls über die Krise in Venezuela sprechen will. Orban wettert gegen die EU Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat dazu aufgerufen, die christliche Kultur zu verteidigen. In seiner Rede zur Lage der Nation sagte er in Budapest, Europa habe erneut einen Punkt erreicht, an dem man die ungarische Identität und das christliche Erbe verteidigen müsse. Mit Blick auf die Europa-Wahlen betonte Orban, die migrations-fördernde Mehrheit werde gestoppt. Er sagte, Brüssel sei die Hochburg des neuen Internationalismus und ihr Werkzeug sei die Einwanderung. Zugleich kündigte der Ministerpräsident weitere finanzielle Anreize an, um die Geburtenrate in Ungarn zu steigern. CDU arbeitet ihre Migrationspolitik auf Die CDU setzt an diesem Montag ihre Beratungen über die deutsche und europäische Migrationspolitik fort. In dem sogenannten "Werkstattgespräch" diskutieren Arbeitsgruppen mit rund 100 geladenen Praktikern und Wissenschaftlern in der CDU-Zentrale über Migration, Sicherheit und Integration. Am Sonntagabend begann das zweitägige Treffen zunächst mit einer Expertendiskussion. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hatte das "Werkstattgespräch" als Aufarbeitung der Migrationspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt, die an der Veranstaltung nicht teilnimmt. Sozialdemokraten beschließen Abkehr von Hartz IV Die SPD-Spitze hat einstimmig ein Sozial-Konzept verabschiedet, das sich zumindest teilweise vom Hartz-IV-System absetzt. Es sieht unter anderem vor, die unter Bundeskanzler Gerhard Schröder in Deutschland eingeführten Regelungen durch ein neues Bürgergeld zu ersetzen - mit weniger Sanktionen und höheren Leistungen. CSU-Chef Markus Söder sagte dazu, das SPD-Modell sei nicht vom Koalitionsvertrag gedeckt und ein neuer werde nicht verhandelt. Netanjahu bleibt Sicherheitskonferenz fern Auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz kommen. Ein Sprecher der Konferenz sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Absage sei bereits in der vergangenen Woche erfolgt. Gründe dafür wurden nicht genannt. Netanjahu wird allerdings unmittelbar vor der Münchner Tagung an einer Nahost-Konferenz in Warschau teilnehmen. Mitte vergangener Woche war bereits die Absage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bekannt geworden. Dieser wollte eigentlich zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in München auftreten.
Feb 11, 2019
09.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
06:19
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Guaidó hält US-Intervention für denkbar Der selbsternannte Übergangs-Präsident Juan Guaidó schließt ein militärisches Eingreifen der USA in Venezuela nicht aus. Die Intervention müsste aber von ihm autorisiert sein, sagte der 35-jährige Oppositionsführer der Nachrichtenagentur afp. Er werde alles Notwendige tun, um Menschenleben zu retten. Die USA selbst stehen nach Angaben aus Regierungskreisen bereits in direktem Kontakt mit venezolanischen Militärs. Sie wollen die Armeeangehörigen zu einer Abkehr von Präsident Nicolas Maduro bewegen. Griechenland stimmt für NATO-Mitgliedschaft Nord-Mazedoniens Das griechische Parlament hat das NATO-Beitrittsprotokoll des künftigen Nord-Mazedonien ratifiziert. 153 Abgeordnete stimmten dafür, 140 Parlamentarier dagegen. Ministerpräsident Alexis Tsipras sprach von einem Beitrag zur Stabilisierung der Region. Athen hatte den Beitritt seines Nachbarlandes lange blockiert. Dies änderte sich erst durch eine Einigung im jahrzehntelangen Namensstreit zwischen den Nachbarländern. In den kommenden Tagen soll die Regierung in Skopje alle internationalen Organisationen und Staaten über die Umbenennung der Staats-Bezeichnung in „Nord-Mazedonien“ informieren. Trump gibt den Ort für den Gipfel mit Nordkorea bekannt Der zweite Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un wird in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi stattfinden. Das gab Trump über Twitter bekannt. Das Treffen am 27. und 28. Februar wird derzeit vom US-Sondergesandten für Nordkorea vorbereitet. Er traf sich in den vergangenen Tagen mit einem nordkoreanischen Unterhändler in Pjöngjang. Laut Trump waren die Gespräche sehr ergiebig. Trump hatte sich vergangenes Jahr zum ersten Mal mit dem nordkoreanischen Machthaber getroffen. Kim erklärte sich bereit, das Atomwaffenarsenal seines Landes abzubauen. Die USA hoffen auf Abkommen in Afghanistan vor den Wahlen Die US-Regierung hofft, dass noch vor der Präsidentschaftswahl in Afghanistan im Juli ein Friedensabkommen mit den Taliban zustande kommt. Das sagte der US-Sondergesandte, Zalmay Khalilzad, in Washington. Er hatte zuletzt Ende Januar mit den Taliban verhandelt. Je eher eine Einigung erzielt werden könne, desto besser sei das, erklärte Khalilzad. Die Wahl in Afghanistan mache es komplizierter, aber für das Land wäre es besser, wenn ein Abkommen noch davor gelingen könne, fügte er hinzu. Die Präsidentschaftswahl soll am 20. Juli stattfinden. Lange Haftstrafen in tunesischem Terrorprozess Fast vier Jahre nach den Anschlägen auf das Bardo-Nationalmuseum in Tunis und den Strand von Sousse hat ein tunesisches Gericht sieben Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt. Weitere Angeklagte erhielten Haftstrafen zwischen sechs Monaten und 16 Jahren. 21 ausländische Touristen und ein Polizist waren bei dem Angriff auf das Bardo-Nationalmuseum im März 2015 getötet worden. Drei Monate später tötete ein Angreifer in einem Badeort bei Sousse 38 Touristen, darunter 30 Briten und zwei Deutsche. Zu beiden Anschlägen bekannte sich die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Thailändische Prinzessin verzichtet auf Kandidatur Nach der Kritik von Thailands König Maha Vajiralongkorn tritt seine Schwester Ubolratana doch nicht bei der Parlamentswahl im März an. Die Partei Thai Raksa Chart zog die Kandidatur für das Amt der Ministerpräsidentin zurück. Sie füge sich damit der "königlichen Anordnung", teilte die Partei mit. Der König hatte die Kandidatur seiner älteren Schwester als unangemessen und verfassungswidrig kritisiert. Ein hochrangiges Mitglied der königlichen Familie in die Politik zu bringen, sei gegen die königlichen Traditionen und die Kultur der Nation, hieß es in einer Erklärung.
Feb 09, 2019
08.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
08:59
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Venezuela-Kontaktgruppe fordert neue Wahlen Die Europäische Union und mehrere lateinamerikanische Staaten haben freie Wahlen in Venezuela gefordert. Die sogenannte Internationale Kontaktgruppe für Venezuela unterstütze eine friedliche Krisenbewältigung durch freie, transparente und glaubwürdige Präsidentschaftswahlen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Die Gruppe werde die notwendigen Kontakte mit den venezolanischen und internationalen Akteuren aufnehmen, um einen glaubwürdigen Wahlprozess zu garantieren. Die US-Regierung hat unterdessen den Druck auf Nicolás Maduro erhöht und gefordert, Venezuelas Staatschef müsse seine Macht abgeben und das Land verlassen. Macron kommt nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat seine Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz in der kommenden Woche abgesagt. Eigentlich sollten bei dem Treffen Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammenkommen. Die Entscheidung liege schon länger zurück und habe nichts mit dem aktuellen Streit über die EU-Gasrichtlinie zu tun, berichtet die Deutsche Presse Agentur und beruft sich auf Kreise des Präsidialamts. Zuvor war bekannt geworden, dass sich Frankreich bei einer EU-Abstimmung gegen die Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 und damit die Position Berlins stellen werde. Iran stellt neue Mittelstreckenrakete vor Das iranische Regime hat wenige Tage vor dem 40. Jahrestag der islamischen Revolution eine neue Mittelstreckenrakete vorgestellt. Die Boden-Boden-Rakete mit dem Namen "Desful" habe eine Reichweite von 1000 Kilometern, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Isna. Das wären 300 Kilometer mehr, als das Vorgängermodell fliegen konnte. Erst vergangene Woche hatte der Iran einen neuen Marschflugkörper getestet, der eine Reichweite von 1350 Kilometern haben soll. Das Raketenprogramm des Landes ist international sehr umstritten. Zwei Tote bei Protesten gegen Korruption und Wirtschaftskrise in Haiti Bei Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten wie auch gegen Korruption sind in Haiti zwei Menschen getötet worden. Zudem wurden bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften 14 Polizisten verletzt. Bei den Kundgebungen in der Hauptstadt Port-au-Prince und anderen Orten forderten tausende Menschen auch den Rücktritt von Staatschef Jovenel Moïse. Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Verschärft wurde die Lage in dem Karibikstaat durch das Erdbeben 2010, bei dem 200.000 Menschen ums Leben kamen. Schwester von Thailands König tritt gegen Chef der Militärjunta an In Thailand hat die älteste Schwester von König Maha Vajiralongkorn überraschend ihre Bewerbung um das Amt des Regierungschefs bekanntgegeben. Prinzessin Ubolratana tritt bei der Parlamentswahl am 24. März als Spitzenkandidatin der Partei Thai Raksa Chart an. Damit ist sie Konkurrentin von Junta-Chef Prayut Chan-o-Cha. Der General ist seit einem Militärputsch 2014 an der Macht. Unterstützung erhält die 67-Jährige aus dem Lager des gestürzten Ex-Regierungschefs Thaksin Shinawatra, der in Thailand noch großen Einfluss hat. Mit der Wahl soll sich das das Land zurück in Richtung Demokratie bewegen. Kashoggi-Mord: UN-Bericht belastet Saudi-Arabien Die Vereinten Nationen werfen Saudi-Arabien vor, die türkischen Ermittlungen im Fall des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi behindert zu haben. Die saudischen Behörden hätten keine sorgfältige Untersuchung des Tatorts ermöglicht, heißt es in dem Bericht einer UN-Sonderermittlerin. Die gesammelten Beweismittel zeigten, dass Khashoggi Opfer einer vorsätzlichen Tötung gewesen sei. Geplant und verübt hätten das brutale Verbrechen Vertreter des Königreiches. Der Bericht wurde für den UN-Menschenrechtsrat erstellt. Polizei bestätigt Salas Tod nach Flugzeugabsturz Bei der im abgestürzten Flugzeug des vermissten Fußballers Emiliano Sala geborgenen Leiche handelt es sich um die sterblichen Überreste des Argentiniers. Nach einer Untersuchung gebe es keine Zweifel mehr, teilte die englische Polizei mit. Salas Angehörige seien bereits informiert worden. Die Ermittlungen zu den Umständen seines Todes laufen demnach weiter. Sala war im Januar vom französischen Erstligisten FC Nantes zum walisischen Klub Cardiff City gewechselt. Sein Verschwinden löste weltweit große Anteilnahme aus.
Feb 08, 2019
07.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:39
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.NATO will INF-Vertrag retten NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg will den INF-Abrüstungsvertrag für atomar bestückte Mittelstreckenwaffen durch die Einbeziehungen weiterer Staaten noch retten. Die USA hatten den Vertrag aufgekündigt, Russland daraufhin ausgesetzt. Beide werfen sich vor, die Bestimmungen verletzt zu haben. Russland habe mehrmals beklagt, dass Länder wie China, Indien, Pakistan oder Iran Mittelstreckenraketen entwickelt und stationiert hätten, die ihm selbst verboten seien, sagte Stoltenberg. Dies sei keine Entschuldigung für Vertragsverletzungen, sondern müsse Anlass sein, mehr Partner einzubeziehen. Bericht: Frankreich wird gegen Pipeline-Projekt stimmen Frankreich will sich einem Medienbericht zufolge im Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2 überraschend gegen Deutschland stellen. Paris plane, bei einer für diesen Freitag angesetzten EU-Abstimmung gegen das Vorhaben zu votieren, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf französische Regierungskreise. Man wolle nicht die Abhängigkeit von Russland verstärken und dabei noch den Interessen von EU-Ländern wie Polen und der Slowakei schaden, heißt es aus Paris. Mit Nord Stream 2 soll russisches Erdgas durch die Ostsee nach Deutschland geliefert werden. Taliban und afghanische Politiker wollen Gespräche in Doha fortsetzen Die radikalislamischen Taliban und afghanische Politiker wollen ihre Gespräche über eine politische Lösung des langjährigen Konflikts fortsetzen. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor. In Moskau waren Taliban-Vertreter mit einer Delegation von rund 40 afghanischen Politikern zusammengekommen, angeführt vom früheren afghanischen Präsidenten Hamid Karsai. Die Parteien hätten vereinbart, "so bald wie möglich" das nächste "innerafghanische Treffen" im Golfemirat Katar abzuhalten. Die afghanische Regierung war bei den Gesprächen allerdings nicht vertreten. Trump nennt Wunschkandidaten für die Leitung der Weltbank US-Präsident Donald Trump hat den bekennenden Weltbank-Kritiker David Malpass als Kandidaten für den Chefposten bei der multinationalen Institution nominiert. Malpass, derzeit Staatssekretär im Finanzministerium, gilt als Trump-loyal. Traditionell stellen die USA den Chef der Weltbank. Über die Besetzung entscheiden die Exekutivdirektoren der Entwicklungsbank, zu deren Aufgaben vor allem die Armutsbekämpfung zählt. Lulas Haftstrafe wird erhöht Der wegen Korruption inhaftierte brasilianische Ex-Präsident Lula da Silva ist in einem weiteren Verfahren zu zusätzlichen 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht befand ihn schuldig, eine Baufirma im Gegenzug für die Renovierung eines Landguts bei Verträgen mit dem staatlich kontrollierten Ölkonzern Petrobras begünstigt zu haben. Der 73-jährige Lula war 2017 in einem anderen Prozess wegen Verwicklung in eine umfangreiche Korruptionsaffäre und Geldwäsche bereits zu rund zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Mindestens zwei Tote nach Wohnhauseinsturz in Istanbul Beim Einsturz eines mehrstöckigen Wohnhauses in Istanbul sind nach Medienangaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach weiteren Verschütteten werde auch in der Dunkelheit gesucht. In dem Haus sollen 43 Bewohner gelebt haben. Wie viele Bewohner zum Zeitpunkt des Einsturzes in dem Gebäude waren, ist noch nicht bekannt. Solche Unglücke sind in Istanbul keine Seltenheit. Ursache ist oftmals die schlechte Bauweise. Schalke erreicht Pokal-Viertelfinale Im DFB-Pokal-Achtelfinale hat Schalke 04 mit einem 4 zu 1 gegen Fortuna Düsseldorf die nächste Runde erreicht. RB Leipzig bezwang den VfL Wolfsburg mit 1 zu 0. Bayern München setzte sich in der Verlängerung mit 3 zu 2 bei Hertha BSC durch. Bundesligist FC Augsburg siegte mit 1 zu 0 beim Zweitligisten Holstein Kiel.
Feb 07, 2019
06.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
09:29
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident Trump: Zweiter Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim Ende Februar US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un werden sich erneut treffen. Die Zusammenkunft werde am 27. und 28. Februar in Vietnam stattfinden, kündigte Trump bei seiner Rede zur Lage der Nation in Washington an. Der vorherige Gipfel vor gut sieben Monaten in Singapur war das erste Mal, dass ein US-Präsident mit einem nordkoreanischen Machthaber zusammenkam. Damals betonte Kim zwar seine Bereitschaft zur "kompletten Denuklearisierung", also zur atomaren Abrüstung. Doch gab es keine konkreten Zusagen. In seiner Rede warb Trump zudem für seine umstrittene Grenzmauer. Amnesty: Emirate versorgen Milizen im Jemen mit westlichen Waffen Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den Vereinigten Arabischen Emiraten vorgeworfen, Milizen im Jemen mit westlichen Waffen zu versorgen. Ein Bericht dokumentiert, wie in großem Umfang Panzerfahrzeuge, Mörsersysteme und Gewehre über die Emirate dorthin gelangt seien. Die Milizen begingen nachweislich Kriegsverbrechen, hieß es. Erst im September hatte die Bundesregierung einer Waffenlieferung von Gefechtsköpfen an die Emirate zugestimmt. Die Opposition kritisiert die Lieferungen an die im Jemen-Krieg beteiligten Länder. Venezuela blockiert Grenzübergang und Hilfsgüter aus Kolumbien Vor einer internationalen Hilfslieferung haben venezolanische Soldaten nach Oppositionsangaben einen Grenzübergang zu Kolumbien blockiert. Ein Tanklastwagen und ein riesiger Container versperren Medienberichten zufolge die Tienditas-Brücke zwischen den Nachbarstaaten. Die geplante Hilfslieferung war vom selbsternannten venezolanischen Übergangspräsidenten Juan Guaidó koordiniert worden. Staatschef Nicolás Maduro lehnt solche Lieferungen strikt ab. Er bezeichnet sie als Vorwand, um den Boden für eine von den USA angeführte Militärinvasion zu bereiten. Frankreichs Parlament erleichtert Demonstrations-Verbote Vor dem Hintergrund der sogenannten "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich hat die Nationalversammlung das Demonstrationsrecht verschärft. Demnach können Präfekten ohne richterliche Grundlage Demonstrationsverbote gegen Menschen aussprechen, die, so wörtlich, eine besonders schwere Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen. Bei Zuwiderhandlung drohen sechs Monate Haft und eine Geldstrafe von 7500 Euro. Das Gesetz sieht zudem ein Vermummungsverbot vor. Bei der Abstimmung haben sich rund 50 Abgeordnete der Partei von Präsident Emmanuel Macron enthalten. Sie werten das Gesetz als massive Einschränkung der Bürgerrechte. Macron plant nationalen Gedenktag für armenischen Völkermord Frankreich wird künftig mit einem nationalen Gedenktag am 24. April an die Massaker an den Armeniern durch das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg erinnern. Macron sagte, dass er den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan im Vorfeld über diesen Schritt informiert habe. Frankreich hatte die 1915 beginnenden Massaker an bis zu 1,5 Millionen Armeniern schon 2001 offiziell als Völkermord eingestuft. Der deutsche Bundestag tat dies im Juni 2016, was eine schwere diplomatische Krise mit der Türkei auslöste. Ankara lehnt die Einstufung der Massaker als Völkermord kategorisch ab. Griechenland und Türkei suchen Gesprächsbasis Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras haben sich in Ankara darauf geeinigt, die Spannungen zwischen beiden Ländern abzubauen. Im Vorfeld des Treffens hatte die Türkei ein Kopfgeld in Höhe von rund 670.000 Euro auf geflohene türkische Soldaten ausgesetzt und damit den Dialog erschwert. Bei den Gesprächen ging es auch um die Themen Zypern, Migration und Hoheitsrechte in der Ägäis. Dortmund scheitert im DFB-Pokal Borussia Dortmund ist im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Bundesliga-Spitzenreiter unterlag Werder Bremen mit 2:4 im Elfmeterschießen. Nach Verlängerung hatte es 3:3 gestanden. In den anderen Partien unterlag Bayer Leverkusen mit 1 zu 2 beim Zweitligisten Heidenheim und Zweitligaspitzenreiter Hamburger SV besiegte den Bundesligisten 1. FC Nürnberg mit 1 zu 0. Im Aufeinandertreffen der Zweitligisten unterlag der MSV Duisburg dem SC Paderborn 1 zu 3.
Feb 06, 2019
05.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
09:08
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Lima-Gruppe fordert Sanktionen gegen Maduro Die in der Lima-Gruppe zusammengeschlossenen 13 lateinamerikanischen Staaten und Kanada wollen mit Sanktionen Venezuelas amtierenden Staatschef Nicolás Maduro zum Aufgeben zwingen. Maduros Regierung sollte der Zugriff auf internationale Vermögenswerte Venezuelas untersagt werden, forderte die Gruppe nach einer Sitzung im kanadischen Ottawa. An das venezolanische Militär erging der Appell, sich loyal an die Seite des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó zu stellen. Zentralafrikanische Rebellen verzichten auf Generalamnestie Noch immer haben weder die Regierung der Zentralafrikanischen Republik noch die Rebellengruppen Inhalte aus dem Abkommen öffentlich gemacht, auf das sie sich am Wochenende geeinigt haben. Nach Informationen der Deutschen Welle soll der Friedensvertrag an diesem Dienstag paraphiert werden und auf fünf Eckpunkten basieren. Demnach ist vorgesehen, eine nationale Einheitsregierung zu bilden, wobei der Premierminister aus den Reihen einer der 14 bewaffneten Rebellengruppen stammen soll. Ferner soll es keine Generalamnestie geben, sondern eine Übergangsjustiz etabliert werden. Merkel nennt Bedingung für Huawei-Beteiligung an 5G-Ausbau Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Bedingungen formuliert, damit chinesische Netzwerkfirmen wie Huawei am Ausbau eines modernen 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland teilnehmen können. Man müsse angesichts der Sicherheitsbedenken mit der chinesischen Regierung sprechen, sagte Merkel in einer Diskussion mit Studenten der Keio-Universität in Tokio. Es müsse klargestellt sein, dass der chinesische Staat nicht auf alle Daten chinesischer Produkte in Deutschland zugreifen könne. Generell müsse man mit China einen Weg finden, um die Rechte an geistigem Eigentum zu sichern. Scholz stellt höheren Wehretat infrage Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht Probleme, den Wehretat bis 2024 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigern. Da die Steuereinnahmen wegen der schwächer werdenden Konjunktur weniger stark sprudeln dürften, seien die Haushaltsspielräume weitgehend ausgereizt, heißt es in einer 22-seitigen Aufstellung des Finanzministeriums. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hingegen bekräftigte das 1,5-Prozent-Ziel. Die USA pochen darauf, dass Deutschland als NATO-Mitglied die Verteidigungsausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigert. Pentagon befürchtet neue Stärke des IS Nach dem angekündigten Abzug der US-Truppen aus Syrien warnt das US-Verteidigungsministerium vor einem möglichen Wiedererstarken der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Ohne entsprechenden Druck könnte der IS wahrscheinlich innerhalb von sechs bis zwölf Monaten wieder aufleben und einen Teil des verlorenen Geländes zurückgewinnen, heißt es in einem Pentagon-Bericht. Im Einsatzgebiet der US-Truppen im Osten Syriens verblieben rund 2000 IS-Kämpfer. Die USA hatten den Abzug ihrer rund 2000 Soldaten in Syrien im Dezember angekündigt. Wann die Truppen abrücken, ist nicht bekannt. Trump will neuen Innenminister nominieren US-Präsident Donald Trump will den früheren Energie-Lobbyisten David Bernhardt als neuen Innenminister berufen. Er soll Nachfolger des skandalumwitterten Innenministers Ryan Zinke werden. Bernhardt war als Stellvertreter Zinkes daran beteiligt, geschützte Gebiete in Alaska für Ölbohrungen freizugeben. Umweltschützer und Medien kritisieren die Nominierung. Der Senat, in dem Trumps Republikaner eine Mehrheit haben, muss den Kandidaten noch bestätigen. Mehrere Todesopfer bei Hausbrand in Paris Bei einem Großbrand in Paris sind in der Nacht auf Dienstag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. 27 Menschen erlitten bei dem Feuer in einem achtstöckigen Wohnhaus im Westen der französischen Hauptstadt Verletzungen. Nach Angaben der Behörden wurde eine Verdächtige festgenommen. Der Brand war aus unbekannter Ursache in dem Haus im 16. Pariser Bezirk ausgebrochen. Das Gebäude sowie umliegende Häuser wurden evakuiert. Die mit 200 Einsatzkräften angerückte Feuerwehr musste einige Menschen retten, die auf das Dach des brennenden Hauses geflüchtet waren.
Feb 05, 2019
04.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:46
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nayib Bukele gewinnt Wahl in El Salvador Aus der Präsidentenwahl in El Salvador ist der Favorit Nayib Bukele schon in der ersten Runde als Sieger hervorgegangen. Der frühere Bürgermeister der Hauptstadt San Salvador und Kandidat der konservativen Partei "Große Allianz für die nationale Einheit" (Gana) bekam knapp 54 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission mitteilte. Bukele hat versprochen, mehr in Bildung zu investieren sowie Gewalt und Korruption zu bekämpfen. Mit 37 Jahren wird er der bislang jüngste Staatschef des mittelamerikanischen Landes. Maduro verweigert neue Präsidentschaftswahl Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat ein Ultimatum mehrerer EU-Staaten für Neuwahlen zurückgewiesen. Maduro sagte in einem TV-Interview, er werde angesichts des "Drucks" keine "Feigheit" an den Tag legen. Deutschland und weitere EU-Staaten hatten Maduro acht Tage Zeit gegeben, eine neue Präsidentschaftswahl anzusetzen. Ansonsten wollen sie seinen Rivalen Juan Guaidó an diesem Montag als Interimspräsidenten anerkennen. Unterdessen erhöhte US-Präsident Donald Trump am Sonntag erneut den Druck auf Maduro. Er schloss die Entsendung von Militär nach Venezuela nicht aus. Kanzlerin Merkel besucht Japan Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft an diesem Montag zu zweitägigen Gesprächen mit der japanischen Regierung und Wirtschaft in Tokio ein. Neben Wirtschaftsfragen dürfte es in dem Gespräch mit Ministerpräsident Shinzo Abe auch darum gehen, wie sich das Atomabkommen mit den Iran und das Pariser Klimaschutzabkommen nach dem Ausstieg der USA verteidigen lassen. Die Bundeskanzlerin wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Am Dienstag wird Merkel von Kaiser Akihito empfangen, was als besondere Ehre gilt. 28 Migranten vor den Bahamas ertrunken Ein Boot mit Migranten aus Haiti ist vor der Küste der Bahamas gesunken. Dabei kamen nach Angaben der Behörden mindestens 28 Menschen ums Leben. 17 Flüchtlinge konnten demnach aus dem Atlantik gerettet werden. Das Boot war vermutlich auf ein Riff gelaufen. Die US-Botschaft in Haiti warnte, illegale Migranten- und Schmuggeleinsätze seien gefährlich und endeten oft in Tragödien. Viele Haitianer versuchen, den verarmten Karibikstaat zu verlassen. Die Bevölkerung leidet unter Massenarbeitslosigkeit und einer hohen Inflationsrate. USA stocken Militär an Grenze zu Mexiko auf Im Kampf gegen illegale Einwanderung schickt die US-Armee 3750 zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Die Einheiten sollen den US-Zoll und Grenzschutz unterstützen, wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte. So werden die Soldaten eine "mobile Überwachung" installieren und auf einer Länge von rund 240 Kilometern Stacheldraht verlegen. Der Einsatz ist zunächst für drei Monate geplant. Insgesamt haben die USA laut Pentagon nun 4350 Soldaten an ihrer Südgrenze stationiert. Skisprung-Olympiasieger Matti Nykänen ist tot Die finnische Skisprung-Legende Matti Nykänen ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Das bestätigte der finnische Sportminister Sampo Terho. Nykänen gewann 46 Weltcupspringen und holte vier olympische Goldmedaillen sowie siebenmal WM-Gold. Nach seiner Karriere als Skispringer hatte er immer wieder mit Alkoholproblemen zu kämpfen und kam wegen Misshandlung seiner Frau Mervi mehrmals in Haft. Sechster Super-Bowl-Triumph für Brady und Patriots Die New England Patriots um ihren Star-Quarterback Tom Brady haben zum sechsten Mal den Super Bowl gewonnen. Das leicht favorisierte Team setzte sich im American-Football-Endspiel der US-Liga NFL in Atlanta mit 13:3 gegen die Los Angeles Rams durch. So wenig Punkte gab es in der Geschichte des Super Bowls noch nie. Mit dem Sieg stellen die New England Patriots den Rekord der Pittsburgh Steelers ein, die auch sechs Siege vorweisen können.
Feb 04, 2019